Love ♡ Meditations ॐ Aktive Meditationen

 Jeden 1er und 3er Freitag im Monat von 18:15 bis 19:45 Uhr

Ausgleich: 10 €  

Anmeldung : +49 1738194554 (Ananda)

Was den modernen Menschen angeht, bestehe ich auf aktiven Meditationen statt stiller Meditationen. Denn eure Energie will ausagiert werden, sie braucht Katharsis. Ihr habt zu viel Energie und keine Aktionen für die Energie… Lass die Energie fließen. Durch Aktion verschmilzt du mit der Existenz. Und wenn die Energie gegangen ist und du entspannst, dann sei still.

Osho, When the Shoe fits

Ich sage Leute niemals, sie sollten einfach mit Sitzen beginnen. Beginne da, wo der Anfang leicht fällt, sonnst wirst du unnötigerweise viele Dinge fühlen – Dinge, die gar nicht da sind.
Wenn du mit Sitzen beginnst, wirst du viele Aufgewühltes in dir spüren. Je mehr du versuchst, einfach zu sitzen, desto gestörter wirst du dich fühlen; du wirst dir bloß deines kranken Verstandes bewusst werden und nichts weiter. Das wird Depression kreieren, du wirst frustriert sein. Du wirst dich nicht glückselig fühlen, stattdessen wirst du das Gefühl bekommen, verrückt zu sein…
Es wird besser sein, wenn du mit etwas Aktivem beginnst – mit etwas Positivem, Lebendigem, Bewegtem – ; dann wirst du spüren, wie eine innere Stille wächst. Je mehr sie wächst, desto mehr wird es dir möglich sein, eine sitzende oder liegende Position zu benutzen – desto mehr wird stille Meditation möglich sein.

Osho, Meditation, The Art of Ecstasy

Dynamische Meditation

Die Dynamische Meditation zählt wie die Kundalini-Meditation und die Nataraj-Meditation zu den aktiven Meditationstechniken, in denen körperliche Aktivität eine zentrale Rolle spielt. Für „westliche“ Menschen ist eine meditative Haltung oft schwer zu erreichen, da sie sehr außen-, erlebnis- und aktionsorientiert sind. Durch Bewegung und schnelles vertieftes Atmen (siehe auch Holotropes Atmen) soll die Meditationstechnik über starke Aufladung zu einer intensiven Katharsis führen. Schreien, Weinen, Lachen und Wutausbrüche sind Erscheinungsformen dieser Katharsis. Sie stellt eine Befreiung dar, nach der eine weitere körperliche Aufladung durch intensive Bewegung erfolgt. Ziel sind innere Ruhe und Stille.

Ablauf

Die Dynamische Meditation besteht aus mehreren etwa gleich langen Phasen und dauert etwa eine Stunde. Sie wird mit nüchternem Magen durchgeführt. Die Phasen werden als

  • Schnaufen
  • Katharsis
  • Hüpfen
  • Stopp
  • Tanzen

bezeichnet und sind körperlich anstrengend. Einzig die vierte Phase (Stopp), die ein stilles Verharren darstellt, wirkt auf Außenstehende wie eine klassische Meditation.

Anschließend kann ein Erfahrungsaustausch erfolgen.

Wirkung

Die Meditationsform soll zu erhöhter Durchblutung, gesteigerter Aufmerksamkeit (Gewahrsein) und verstärkter Energie führen und therapeutische Effekte durch die Katharsis bewirken.

Kundalini-Meditation

Die Kundalini-Meditation ist eine von Bhagwan Shree Rajneesh (Osho) entwickelte aktive Meditation. Spezifisch ist die schüttelnde Bewegung zu Beginn.

Charakter

Die Kundalini-Meditation zählt wie die Dynamische Meditation, No Dimensions Meditation, Mandala Meditation, Whirling Meditation und die Nataraj-Meditation zu den aktiven Meditationstechniken, in denen körperliche Aktivität eine zentrale Rolle spielt. Die starke Ausrichtung auf Bewegung soll körperliche und emotionale Spannungen abbauen. Das Ziel ist es, von Aktion – also körperlicher Bewegung – zu „In-Aktion“ zu gelangen, von Außenorientierung zu Innenschau – und von da zur inneren Ruhe und zur Stille.

Durch die schüttelnden Bewegungen, einem wesentlichen Charakteristikum der Kundalini-Meditation, wird laut Osho die Kraft der Kundalini, auch Schlangenkraft genannt, aktiviert.

Ablauf

Die Kundalini-Meditation besteht aus vier Phasen zu je 15 Minuten, also insgesamt 1 Stunde. Chaitanya Hari (Georg Deuter) hat die Musik dafür komponiert. Sie wird oft am späten Nachmittag zum Ausklang des Tages gemacht. Die einzelnen Phasen sind: SchüttelnTanzenMeditation und Stille.

Wirkung

Die Kundalani-Meditation soll zuerst zu erhöhter Durchblutung und Herzfrequenz, dann zu niedrigerem Blutdruck, niedrigerer Herzfrequenz, Muskelentspannung, verstärkter Alpha- und Theta-Gehirnwellen sowie gesteigerter Aufmerksamkeit führen.

 

 (Quelle: Wikipedia)